Drei Fragen an...
Tobias Hollmann

Was haben Heidrive-Motoren in Kaf­fee­ma­schi­nen, Flugzeugtransportsystem und Aufzügen mit denen in Cam­ping­hei­zun­gen gemeinsam? Antwort: Einzelne Teile daraus werden alle mit unserer hauseigenen Druckgussanlage her­ge­stellt. Gerade hier setzen wir auf Qualität, denn die Bauteile sind die Grundlage für die Motorenproduktion. Doch nicht zu­letzt kommt es hier auf die Prä­zi­sions­ar­beit der Mitarbeiter an, damit nichts schief geht.

Herr Hollmann, wann hat Ihre Heidrive-Geschichte angefangen?
Vor über 19 Jahren habe ich als In­dus­trie­me­cha­ni­ker meine Ausbildung be­gon­nen. Danach war ich für lange Zeit im Werkzeugbau, bis es mich letzten Endes in die Gießerei bzw. den Druckguss gezogen hat.

Was ist Ihre tägliche Arbeit?
Nachdem ich mir zu Arbeitsbeginn zu­nächst einmal einen Überblick über die aktuelle Lage verschafft habe, kann ich besser einschätzen, ob irgendwo Pro­bleme aufgetaucht sind und wie sich diese lösen lassen. Gerade auch das Thema Termintreue ist besonders wichtig, damit am Ende die Liefertreue ein­ge­hal­ten werden kann. Das heißt, auch hier muss ich mich mit den Verantwortlichen absprechen und gegebenenfalls An­pas­sun­gen an verschiedenen Stellen machen. Auch das Rüsten com­pu­ter­ge­steu­er­ter Maschinen gehört zu meinen Aufgaben. Außerdem kümmere ich mich um Reparaturen von Maschinen oder Robotern. Ich erkenne hier oft schon am Geräusch, was die Maschinen machen beziehungsweise, ob ihnen etwas fehlt. Ansonsten bin ich wirklich für alles da, was gerade anfällt, oder getan werden muss, denn ich habe als Vorarbeiter meist einen guten Überblick über das, was die Mitarbeiter und Kollegen gerade tun. Hier geht es auch um die Themen Arbeitsverteilung und Qualifizierung von Mitarbeitern. Über die Arbeit unseres 13-köpfigen Teams berichte ich dann natürlich auch immer meinem Chef.

Wie fassen Sie Ihren Beruf zusammen?
Alles in allem darf man nicht zimperlich sein und muss auch mal auf die Kollegen zugehen, wenn mal was nicht so passt. Im Druckguss herrscht außerdem eine hohe Maschinenlautstärke, sodass wir immer Ohrstöpsel tragen. Schutzbrillen sorgen bei der Arbeit mit flüssigem Metall auch für zusätzliche Sicherheit. Da Alu­minium stark erhitzt werden muss, ist es im Druckguss auch immer ein bisschen wärmer als im Rest der Firma. Generell ist es aber ein Beruf, bei dem man sehen kann, was man getan hat. Die Arbeit mit den Kollegen macht viel Spaß und ich schätze es, dass ich so viel Ver­ant­wor­tung tragen darf.